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Cornelia Kempf       

 

 

 

 

 

 

Formel 1 in der Antike

Schon in der frühen römischen Republik huldigten die Römer einer Sportart ebenso, wie wir heute dem Fußball. Das Wagenrennen.

Schon lange Zeit vor den ersten Gladiatorenkämpfen in den Theatern wurden auf einem Areal auf dem Palatin regelmäßig Wagenrennen abgehalten. Die Römer bauten bereits ab dem 4. Jahrhundert v.Chr. um die Arena Befestigungen. Anfangs jedoch waren dort nur wenig Sitzmöglichkeiten. Erst im Laufe der Jahrhunderte entstand ein fester Bau um die Bahn.

Der circus maximus hat in etwa eine Fläche von 45.000 qm, es fanden bis zu 150.000 Zuschauer Platz. Und auch nach dem Bau des Kolosseums verlor diese Rennbahn nicht an Bedeutung.

Das Wagenrennen war eine sehr angesehene Sportart und die Lenker der von vier edlen Rössern gezogenen Streitwägen, waren die "Schumis" der Antike, vergleichbar mit den Formel 1  Helden von heute. Auch hierbei gab es Teams, wir nennen sie heute Ferrari, McLarren usw. Die alten Römer richteten sich nach Farben. Jedes Gespann hatte eine eigene Farbe und seinen eigenen Fanclub.

Im circus maximus wurden jedoch nicht nur Wagenrennen abgehalten. Nachdem der Bau des flavischen Amphitheater erst sehr spät begann, wurden natürlich auch Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen im Circus ausgerichtet. Erst nach der Fertigstellung des Kolosseums im Jahre 80 n.Chr. wurden hier ausschließlich Rennen veranstaltet.

 

 (c) Cornelia Kempf
online seit: 01. Januar 2001
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