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Cornelia Kempf       

 

 

 

 

 

 

Verschiedene Gladiatorengattungen sorgten für mehr Abwechslung

Es gab eine Vielzahl an Gladiatorenarten, die zumeist durch ihre Kampfart, oder durch ihre Rüstung bezeichnet wurden. Einige Gattungen wurden schlichtweg nach Völkern benannt, die traditionell die Kriegsausrüstung der jeweiligen Stämme trugen.

Der bekannteste ist wohl der Thraker, der dank Spartacus vermutlich für die meisten ein Begriff ist.

Zu den jeweiligen Rüstungen gehörten die entsprechenden Waffen, die zum Kampfstil der einzelen Gladiatorentypen gehörten und sich vorallem in der Form der Schilde besonders auffällig zeigte. Eine der prächtigsten Rüstungen war der samnis .

Aber natürlich gab es auch unbewaffnete Gladiatoren, die mit den bloßen Fäusten aufeinander losgingen. Die Griechen lieferten die Ringer, die schon bald das Bild des Gladiators erweiterten. Boxer, die mit besonders harten Bandagen kämpften. Leicht bewaffnete Kämpfer, die sich mit Peitschen vor wilden Tiere verteidigten, oder auch gegenseitig aufeinander einschlugen, waren in den ludi ebenfalls häufig zu sehen. Auch Reiter, die aus vollem Galopp auf den Rücken eines wilden Stieres sprangen, um mit ihren bloßen Händen die mächtigen Bullen zu Boden zu zwingen, die tauromachae, vervollständigten das Programm.

 

 (c) Cornelia Kempf
online seit: 01. Januar 2001
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