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porta
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Die Stars der Antike: Gladiatoren
Die Römer verehrten ihre Helden, gesellschaftlich gehörten sie zwar zur untersten Klasse, doch in der Arena waren sie die unangefochtenen Stars: Gladiatoren. Die Ausbildung dieser Kampfmaschinen war ein Handwerk, das zumeist ehemalige Gladiatoren als lanista durchführten. Es war ein hartes und karges Leben, dennoch gab es Tausender von Freiwilligen die dieser Sportart nachgingen - bis zum Tode Daß dieser Beruf neben dem des Sodaten zum Gefährlichsten gehörte, muß hier wohl nicht erwähnt werden. Obwohl alle Gladiatoren wußten, daß jeder Auftritt ihren Tod bedeuten konnte, war diese düstere Aussicht selbst nach einem siegreichen Kampf noch nicht überwunden. Es gibt keine genauen Zahlen über die Überlebenchancen nach dem Kampf. Oft genug wurden Unterlegene begnadigt, konnten also mehr oder weniger unversehrt die Arena verlassen. Es gab das stans missus, das Unendschieden, wobei ebenfalls beide Gladiatoren lebend von der ludi gingen, doch ob sie den Tag noch überlebten, konnten nur die Götter sagen. Tatsache ist, daß viele Gladiatoren selbst nach einem Sieg starben. Die Verletzungen waren gewaltig und, dank rostender Schwerter und Verschmutzung der zum Teil tiefen Wunden mit Erde, nicht zu verachten. Vermutlich starben die Männer zu Hauf durch Wundbrand und Blutvergiftung, sogar Tage nach dem Auftritt. Oft genug konnte eine Wunde nicht ausreichend verarztet werden, entzündete sich schwer, obwohl die Kämpfer nach ihrem Einsatz für die damalige Zeit außerordentlich gut versorgt und behandelt wurden. Da es jedoch die Tetanusspritze noch nicht gab, war es wohl statistisch gesehen die häufigste Todesursache der Gladiatoren, gleich nach der öffentlichen Hinrichtung. Doch selbst dies hielt die Helden der Arena nicht davon ab, sich der Gefahr zu stellen. Immerhin stand die Siegerprämie auf dem Spiel und ohne Risiko kein Gewinn. Lust, einmal einen Gladiator einzukleiden und in die Arena zu schicken? Hier geht es zum Onlinespiel von BBC - Gladiator dressed to kill |
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