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porta
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Die Kunst zu töten stand auf dem Stundenplan
In diesen ersten Gladiatorenschulen wurden anfangs wohl kriegsgefangene Soldaten eingesetzt. Diese hatten das Wandwerk des Tötens schon gelernt und es mußte nur noch verfeinert werden. Da diese Gladiatoren das Eigentum ihrer lanista waren, nahmen sie ihr Schicksal mehr oder weniger klaglos hin. Nachdem der Unterhaltungswert der munera gestiegen war, wuchsen im ganzen Land die ludus gladiatorius, die von den lanistas geführt wurden. Weil der Stand des Gladiator als Unerhrenhaft galt, waren in den Anfängen nur Sklaven die Schüler dieser Ausbildungsstätten. Erst als sich die Spiele im ganzen Reich ausgeweitet hatten und die Kämpfer die Stars der Arena wurden, ließen sich auch auctorati, Freiwillige, in den Schulen ausbilden. Im Laufe der Jahrhunderte wurden auch staatlich geführte Schulen geöffnet, die einen regen Zulauf von auctorati hatten. Nachdem der Bedarf an Gladiatoren zur Kaiserzeit enorm war, wurden auch immer mehr Kämpfer ausgebildet, dies bedurfte natürlich auch vermehrt Ausbildungsstätten. Die Schule war hart und entbehrungsreich, doch angesichts der Möglichkeit, an Reichtum und Ruhm zu gelangen, nahmen viele Freiwillige dies alles auf sich. Die Ausbildung zum
Gladiator verlangte viel von den Männer ab. Sie lebten nicht nur gefährlich, sondern auch meistens einsam. In kerkerähnlichen Verschlägen hausten sie, Vergehen wurden Obwohl die Ausbildung so hart und das Leben erbarmungslos war, gab es tausende Männern, die sich dennoch in die Schulen begaben. Schon bald überzog ein ganzes Netz an ludes gladiatorius das Land und sorgte unaufhörlich für Nachschub der begehrten Kämpfer der Arenen. Am bekanntesten war die Schule in Capua - von welcher der Feldzug des Gladiators Spartacus startete - und der ludus magnus in Rom. |
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